Skulpturenpark im Radurschl

Kunst mitten im Zirbenwald

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Kunst im Zirbenwald

 

Bereits im Jahr 2002 ist das Projekt "Skulpturenpark im Zirbenwald "entstanden. 

Namhafte Künstler aus In-und Ausland haben ihr Können unter Beweis gestellt!


Neben den bekannten einheimischen Kunstschaffenden Günter Achenrainer aus Tösens, Siegfried Krismer aus Fiss, Armin Schuchter, Pepi Thöni, Martin Schwienbacher und Toni Patsch aus Pfunds, Walter File aus Serfaus und Hermann Waldhart gebürtiger Pfundser wohnhaft in Pians, hat auch die italienische Künstlerin Annabella Claudia Hofmann verschiedene Kunstwerke im Radurscheltal aufgestellt. Für die kleine und große Gäste wurde eine originalgetreue Rindenhütte nachgebaut, lauschige Plätze, muntere Bächlein und ein kleiner See laden zum Spielen und Verweilen ein. 

Neues Leben im Skulpturenpark

Im Frühling 2017 wurde der Entschluss gefasst, dem Skulpturenpark im Radurschl wieder ein wenig Leben einzuhauchen. Man möchte die bestehenden Skulpturen neu beschildern und die Plätze rund herum wieder auf Vordermann bringen, sowie Skulpturen aus Zirbenholz ergänzen.

Neue imposante Kunstwerke erweitern seit kurzem den Skulpturenpark im Zirbenwald Radurschl. Der Pfundser Bildhauer Helmut Tschiderer sowie die Silzer Künstler Hella und Michael Bachnetzer schufen bewundernswerte Holz-Figuren. Ab sofort sind diese Kreationen im Radurschltal zu bewundern.

Die drei Live-Künstler stellten die Kreationen vom 20. bis 22. Juni direkt vor dem Infobüro Pfunds her und versetzten so einige Passanten mit ihren Arbeiten ins Staunen. Drei Tage lang wurde gehobelt und geschnitzt bis die sehenswerten Holz-Konstruktionen den Ansprüchen der Kunstschaffenden entsprachen. Mit der vom Tourismusverband organisierten Aktion konnten Gäste und Einheimische den Bildhauern live über die Schulter blicken und Wissenswertes über das Handwerk erfahren. Die Akteure genossen die besondere Arbeitsumgebung: „Wir hatten eine rundum schöne Zeit. Ein Symposium ist für Bildhauer immer Inspiration und bringt einen anregenden Austausch mit interessierten Menschen. Wir haben es sehr genossen und bedanken uns herzlich bei allen für die schönen Tage in Pfunds“, schwärmten Hella und Michael Bachnetzer.

In den nächsten Jahren sollen sich noch weitere Skulpturen dazugesellen - ein Projekt mit lokalen Künstlern ist gerade am Entstehen.

Die Wegarbeiter vom Tourismusverband brachten den wunderschönen Platz rund um die Skulpturen wieder auf Vordermann - der Skulpturenpark lädt ab Sommer wieder zum gemütlichen Verweilen und Staunen ein.

 

Zirbenwald im Radurschltal

Das Radurschltal war ursprünglich im Eigenturm der Tiroler Landesfürsten und wurde primär als Jagdgebiet genutzt. So hat auch Kaiser Maximilian im Radurschltal auf Gams und Steinwild gejagt.

In der Blütezeit der Salinenwirtschaft wurde auch der Holzreichtum des Tales für den Landesfürsten interessant. Riesige Holzmengen wurden in Form von Großkahlschlägen gentutz und über den Radurschlbach bis zum Inn und weiter zur Saline nach Hall getriftet. Im Bereich "Kalter Wirt" sind heute noch Reste der Klausenanlage vorhanden. Im 18. Jhdt. wurden größere Rodungen zur Schaffung von Viehweiden, für die heimischen Bauern, durchgeführt. Heute ist das Radurschltal im Eigentum der Republik Österreich und wird von der Österreichischen Bundesforste bewirtschaftet.

Forstliche Kerndaten:

Gesamtfläche: 7.300 Hektar
Waldfläche: 1.800 Hektar
Holzvorrat: ca. 800.000 Festmeter
Fichte, Lärche, Kiefer: ca. 500.000 Festmeter
Zirbenholz: ca. 300.000 Festmeter

Die Zirbe - Königin der Alpen

Im Radurschltal stockt der größte zusammenhängende Zirbenwald der Ostalpen. Das Holz der "Königin der Alpen" liegt derzeit voll im Trend - Möbel, Kunstwerke, usw. werden daraus gefertigt. 

Zirbenholz ist leicht zu bearbeiten und erfreut den Nutzer durch jahrzehntelangen, gesundheitsfördernden Duft. Außerdem ist Zirbenholz insektenfeindlich und schützt die Kleidung z.B. vor Motten.
 

Wandertipps für den Skulpturenpark

Der Skulpturenpark ist in knapp einer Stunde Gehzeit vom Parkplatz Wildmoos erreichbar. In unmittelbarer Nähe befindet sich die Radurschlalm für einen Einkehrschwung. Wer noch Kraft in den Beinen hat, kann zur urigen Alpenvereinshütte Hohenzollernhaus aufsteigen - ca. eine weitere Stunde vom Skulpturenpark.

Wandern

Hohenzollernhaus

Ausgangspunkt: Pfunds-Parkplatz Wildmoos im Radurschltal / Endpunkt: Parkplatz Wildmoos im Radurschltal
Um zum Ausgangspunkt beim Parkplatz in Wildmoos zu gelangen, fährt man von Pfunds Richtung Nauders, überquert die Kajetansbrücke und biegt unmittelbar danach links auf einen Forstweg ab. Ab hier...
mittel
4 h
596 m
11.3 km
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