

Es waren die bedeutendsten Erzvorkommen im Bezirk Landeck. Der Abbau erfolgte in 2.500 bis 3.000 Meter Höhe. Von 1610 bis 1858, fast 250 Jahre, ruhte der Bergbau und die von Eis und Schnee verschütteten Lagerstätten waren fast vergessen. Daher musste 1910 der Betrieb eingestellt werden und die teuren Anlagen waren dem Verfall preisgegeben. 1950 wurden die Stollen von der Bleiberger Bergwerksunion provisorisch instand gesetzt.
Die geplante Wiederbelebung der Erzgewinnung wurde vereitelt durch das Sinken der Bleipreise auf dem Weltmarkt. Seitdem verfallen die Bergwerksanlagen, die Knappenunterkünfte hoch über der Platzer Alm und die Erzaufbereitung unterhalb der Alm zusehends. Die ruinösen Anlagen stehen unter Denkmalschutz.