Aufgrund der geographischen Lage hatte Finstermünz von jeher besondere Bedeutung - einerseits als Strassenverbindung zwischen dem Inntal und Vinschgau und dem Engadin und andererseits als Grenz- und Zollort. Schon die Römer bauten die erste Heerstraße durch die Schlucht und überquerten den Inn über eine einfache Holzbrücke. Später, im Mittelalter, entstand die heutige Brücke mit dem wuchtigen Turm inmitten des Flusses. Erster schriftlicher Beleg über die Befestigung: im Jahr 1263. Die steile und kurvenreiche Straße wurde mit Wagen bereits um 1380 befahren. Finstermünz erhielt im 15. Jhd. strategische Bedeutung durch die Zwistigkeiten mit den Engadinern, unter dem Landesfürsten Herzog Siegmund wurde die kleine Festung oberhalb der Brücke gebaut.
Projektpartner haben sich zum Ziel gesetzt, die historische Klausenanlage für interessierte Besucher wieder zugänglich zu machen. Dies erfordert eine Renovierung und Restaurierung von historisch höchst wertvollen Gebäudeteilen.
Öffnungszeiten
Besichtigung täglich möglich!
Führungen jeden Dienstag 10:00 Uhr - 14:00 Uhr, Juni bis September, oder auf Anfrage.